Zweitagesritt vom 7. / 8. Mai 2011 von Muolen nach Altnau

Bei strahlendem Sonnenschein traf sich eine Delegation von 9 Reiterinnen und Reitern am Samstagmorgen um punkt 9.30 Uhr beim Stall Flurhof in Muolen. Petrus hatte es wirklich gut mit uns gemeint, keine einzige Wolke zierte den Himmel und so sollte es gemäss Wetterbericht auch weitergehen.

 

Kaum sind wir abgeritten, erlebten wir bereits unsere erste Überraschung, Dinu hat für uns eine erste Stärkung bereit gestellt (Weisswein und Gebäck).

 

Gut gelaunt führte uns unsere Reise dann von Muolen weiter nach Steinebrunn, wo noch zwei weitere Reiterinnen zu uns gestossen sind, Katrin und Anna mit ihren beiden Freibergern.

 

Weiter ging es dann Richtung Romanshorner Wald, wo wir es uns natürlich nicht nehmen lassen konnten, nochmals einen kurzen Halt bei der Waldschenke einzuräumen. Mit einem Glas Weisswein konnten wir nun vollzählig (11 Reiter-/innen) auf die kommenden zwei wunderschönen Tage anstossen.

 

Erfreulicherweise haben wir ein paar Tage zuvor noch eine Einladung zum Apéro von der Familie Koch in Dozwil bekommen, wohin wir uns dann auch mit unseren Vierbeinern begaben. Dieses Ziel haben wir nach einem kleinen „Abstecher“ ins Einfamilienhausquartier dann auch erreicht   . Mit offenen Armen wurden wir dann auch empfangen. Unser aller Herzen schlugen höher als wir die schön angerichtete Käseplatte und den kühlen Weisswein entdeckten. Alle Käsesorten, welche sich auf der Platte befanden, wurden auch in der sich vor uns befindenden Käserei hergestellt. Wir liessen uns gerne fachmännisch erklären, um was für Käsesorten es sich dabei genau handelte.

 

Nach diesem wirklich sehr grosszügigen Apéro führte uns unser Ritt weiter durch die Wälder in Richtung Güttingen wo wir im Flurhof bereits von der Familie Nussberger erwartet wurden. Mit sehr feinen Grilladen wurden wir verwöhnt und genossen unseren knapp 2-stündigen Mittagshalt bei wundervollem Wetter im Garten der Gastgeberfamilie. Auch für unsere vierbeinigen Kameraden war natürlich gesorgt, sie durften in den Wiesen grasen und reichlich Heu stand ihnen ebenfalls zur Verfügung. Zum Abschluss haben wir noch alle zusammen mit einem „Schnäppschen“ auf unsere Reise angestossen.

 

Da es sich ja doch um einen 2-Tages-Ritt handelt und Güttingen nicht mehr sehr weit von Altnau entfernt lag, nahmen wir nach dem Mittagshalt noch einen kleinen „Umweg“ über Sommeri auf uns. So erwiesen wir doch der Bezeichnung „Ritt“ alle Ehre. Mit einem kleinen „Aufgalopp“ wurden unsere Gemüter dann auch wieder wachgerüttelt…

 

Wegen den warmen Temperaturen an diesem Tag, mussten wir dann auch in Sommeri nochmals einen kleinen Halt einlegen um unsere Kräfte wieder aufzutanken. Wir verabschiedeten uns dann auch bereits von der ersten Reiterin welche uns leider nur einen Tag lang begleiten konnte.

 

Die letzte Etappe des 1. Tages nahmen wir dann noch in Angriff. Unser Ziel, das Restaurant Schwanen im schönen Altnau, wo wir unsere Vierbeiner in den vorhandenen Ständen einstallen konnten. Leider mussten wir uns dann auch nochmals von zwei Reiterkollegen trennen, welche am Abend wieder nach Hause zurückkehrten. Nach der gründlichen Pflege und der für die Pferde erfrischenden Dusche machten wir uns zu Fuss auf den Weg zum 5 Min. entfernten Feierlehof, wo wir bei der Familie Barth unsere Unterkunft beziehen konnten.

 

Gut gelaunt mit den Duschutensilien in der Hand machten wir uns umgehend auf den Weg um das „kühle Nass“ aufzusuchen. Nachdem wir uns alle für das Abendprogramm frisch gemacht haben, wurde die Unterkunft nochmals kurz von zwei Damen aufgesucht. Mit Schrecken wurde dabei festgestellt, dass es in der Unterkunft einen achtbeinigen-schwarzen-Mitbewohner und ebenfalls einen achtbeinigen-weissen-Mitbewohner gab.  (Auflösung folgt)

 

Nachdem sich der erste „Graus“ gesetzt hatte, machten wir uns wieder auf den Weg zum gemütlichen Restaurant Schwanen, wo das Nachtessen für uns bestellt war. Mit Jassen und „Chicken“ verbrachten wir dann den Rest des Abends und sorgten ein wenig für Umsatz in der Gaststube. Werner war wirklich sehr geduldig mit uns und brachte immer wieder eine Runde Martini an den Tisch .  Die Zeit ging im Fluge vorbei, bis wir dann ziemlich erschöpft um ca. 1.00 Uhr unsere Unterkunft wieder aufsuchten. Da wurde auch das Mysterium des weissen-achtbeinigen-Mitbewohners, welcher aus Plastik war, gelüftet *grins* …

 

Nach einer relativ kurzen Nacht fanden wir uns am Sonntagmorgen um ca. 8.00 Uhr zum gemeinsamen Morgenessen bei der Familie Barth ein. Wir wurden mit einem reichlich gedeckten Frühstückstisch geradezu verwöhnt. Der „Schrecken“ des Vorabends war auch verdaut und so konnten wir fröhlich und frisch gestärkt in den neuen Tag starten.

 

Um 9.00 Uhr machten wir uns dann langsam auf den Weg zu unseren Vierbeinern. Diese wollten aus den Stallungen geholt und für den 2. Tag geputzt und gesattelt werden. Zu unserer Freude durften wir dann Eugen begrüssen, welcher den 2. Teil unseres Rittes mit seinem Pferd bestritt. Seine Frau Conny war besorgt dafür, dass unser Gepäck wieder den Weg nach Muolen fand. An dieser Stelle herzlichen Dank Conny!

 

Unser Weg führte uns über Herrenhof nach Bierwinken, wo wir bei Charly Thür’s Musigbeizli einen ersten Rast einlegten. Charly war von uns so begeistert, dass er gleich seine Handorgel holte, sich auf ein Pferd setzte und für uns noch ein Ständchen spielte.

 

Weiter ging es danach Richtung Biessenhofen, unser Ziel, das Restaurant Grünau wo wir dann auch unseren Mittagshalt verbrachten. In der Grünau wurden wir mit einem feinen Menü verwöhnt. Für unsere Pferde stand ebenfalls wieder genügend Heu zur Verfügung. Wenn ich mich so zurück erinnere, unsere Pferde machten doch einen „fitteren“ Eindruck als teilweise ihre Reiter-/innen…

 

Nach diesem wirklich sehr gemütlichen Mittagshalt nahmen wir dann noch die letzte Etappe unseres 2-Tages-Abenteuers in Angriff. Nach verschiedenen Begegnungen mit Wildschweinen und Eseln fanden wir uns um ca. 16.00 Uhr erschöpft aber glücklich und zufrieden wieder in Muolen ein.

 

So ging unser schöner 2-Tages-Ritt dann auch zu Ende…

 

Schlusswort

Wir haben zwei sehr schöne Tage mit unseren Vierbeinern verbracht, auch wettertechnisch standen wir regelrecht auf der Sonnenseite. Ich möchte an dieser Stelle im Namen von allen Beteiligten unserem Übungsleiter Rolf Störi für die perfekte Organisation recht herzlich danken. Rolf verstand es, einen Weg zu finden, dass es für alle beteiligten Reiterinnen und Reiter möglich war, mit Spass an diesem 2-Tages-Ritt teilzunehmen. Besten Dank Rolf!

 

Bericht verfasst von einer „Mitreisenden“

  

Corpus Delicti Albino Corpus Delicti Albino
Corpus Delicti Negro Corpus Delicti Negro
2-Tagesritt 2011 032.avi
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Spruch der Woche

"Die Halle ist bezahlt,

ihr dürft ruhig die Ecken ausreiten."

 

Unbekannte Herkunft

 

 

 

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